tutumOS: betreute Smartphones mit mehr Kontrolle
tutumOS ist das von ITS.nrw entwickelte und betreute Mobil-Betriebssystem auf AOSP-Basis. Das Angebot verbindet unterstützte Hardware, abgestimmte Einrichtung und Betreuung; Verfügbarkeit und App-Kompatibilität werden vor einer Einführung geklärt.
Was wir für Sie übernehmen.
tutumOS ist das von ITS.nrw entwickelte und betreute Mobil-Betriebssystem auf AOSP-Basis. Es richtet sich an Unternehmen, Kanzleien, Praxen und Privatpersonen, die ihre Smartphone-Nutzung gezielt gestalten möchten. Vor einer Bestellung prüfen wir passende Hardware, benötigte Apps und den aktuell verfügbaren Funktionsumfang; geplante Erweiterungen sind gesondert als Roadmap aufgeführt.
Das gehört zum Angebot
- AOSP-Basis ohne vorinstallierte Google-Dienste; zusätzliche Apps und Dienste werden bewusst ausgewählt
- Verifizierter Systemstart auf unterstützter Hardware zur Prüfung vertrauenswürdiger Systemstände
- Konfiguration von App-Berechtigungen und verfügbaren Zugriffsbeschränkungen
- Getrennte Profile für berufliche und private Nutzung nach abgestimmtem Einrichtungskonzept
- Prüfung benötigter Android-Apps und gegebenenfalls sandboxbasierter Google-Kompatibilität vor Einführung
- Geeignete Hardware, Einrichtung, Einweisung sowie vertraglich abgestimmte Updates und Gerätebetreuung
Was für tutumOS geplant ist
Offen als Roadmap gekennzeichnet: Diese Funktionen sind in Entwicklung oder fest eingeplant, aber noch nicht ausgeliefert.
Kryptografie & Daten
Geprüft werden hybride Verfahren auf Basis standardisierter Post-Quanten-Kryptografie. Ziel ist zusätzlicher Schutz gegen künftige Angriffe; Auswahl, Integration und Prüfung der Verfahren stehen noch aus.
Geplant ist die Verknüpfung von Datei-Fingerabdrücken mit Zeitstempeln und einem nachvollziehbaren Integritätsprotokoll. Das kann spätere Änderungen erkennbar machen. Ob Unterlagen in einem Verfahren verwertbar sind, bleibt eine rechtliche Einzelfallfrage.
Geplant sind Diktat, Zusammenfassung und Übersetzung mit einem lokal ausgeführten Modell. Funktionsumfang, Hardwarebedarf und die Grenzen der Ergebnisse werden vor einer Bereitstellung geprüft.
Geplant ist eine Verschlüsselung von Sicherungen auf dem Gerät vor der Übertragung. Schlüsselverwaltung und Wiederherstellung sollen so gestaltet werden, dass ein Zugriff des Speicheranbieters auf Inhalte vermieden wird.
Geplant ist ein dokumentierter Ablauf zum Entzug von Schlüsseln und Entfernen betrieblicher Daten. Ein technisches Protokoll soll dabei helfen, den Vorgang nachzuvollziehen; es ersetzt keine Prüfung aller Kopien, Aufbewahrungspflichten und Löschanforderungen.
Schutz im Alltag
Geprüft werden standortabhängige Geräterichtlinien für Kamera und Mikrofon. Ihre Wirksamkeit hängt unter anderem von Hardware, Berechtigungen und Standorterkennung ab. Ein abhörfreier Raum lässt sich dadurch nicht garantieren.
Geplant ist ein Reiseprofil mit reduziertem Datenbestand und kontrollierter Wiederfreigabe beruflicher Daten. Die konkrete Eignung hängt vom Reiseziel, den rechtlichen Anforderungen und dem persönlichen Schutzbedarf ab.
Geprüft werden zusätzliche lokale Erkennungsfunktionen für verdächtiges Verhalten. Befunde sollen eine gezielte Untersuchung unterstützen; die Erkennung sämtlicher Spionagesoftware kann kein solches Verfahren sicherstellen.
Geplant ist ein gesondertes Notfallprofil mit abgestimmten Zugriffsregeln. Bedienbarkeit, Fehlaktivierungen und mögliche Gefahren einer Nutzung unter Zwang müssen vor einer Freigabe bewertet werden.
Geprüft wird geeignete Hardware mit physischer Abschaltung einzelner Komponenten. Welche Mikrofon-, Kamera- oder Funkfunktionen tatsächlich getrennt werden können, hängt vom Gerätemodell ab.
Enterprise, Compliance & Souveränität
Geplant ist eine eigene Push- und Update-Infrastruktur mit Hosting in Deutschland. Ziel ist die Verringerung externer Abhängigkeiten; Anbieterstruktur, Datenflüsse und Zugriffsmöglichkeiten müssen trotzdem einzeln bewertet werden.
Geplant sind Berichte zu Patchstand, Verschlüsselung und Gerätezustand als technische Zuarbeit für interne Kontrollen und Prüfungen. Ein Gerätereport allein belegt keine vollständige Erfüllung regulatorischer Pflichten.
Geplant ist die Auswertung hardwaregestützter Integritätssignale vor einer Zugriffsfreigabe. Unterstützte Geräte, Prüfregeln und der Umgang mit auffälligen oder nicht erreichbaren Geräten werden im Konzept festgelegt.
Geplant sind vertiefte Prüfungen ausgewählter Apps auf Datenflüsse, Berechtigungen und bekannte Risiken. Ergebnisse sollen die Freigabe betrieblicher Apps unterstützen und mit Versionsänderungen neu bewertet werden.
Geplant sind vertraglich vereinbarte Abläufe für die Bewertung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates. Fristen setzen verfügbare Vorversionen, unterstützte Hardware und erfolgreiche Kompatibilitätsprüfungen voraus und werden erst im konkreten Vertrag festgelegt.
Geprüft wird verschlüsselte Kommunikation über direkte Geräteverbindungen. Reichweite, kompatible Geräte und Energieversorgung begrenzen die Nutzung; die Funktion ersetzt keine geprüfte betriebliche Notfallkommunikation.
Geplant sind Funktionen für Nachrichtenaustausch, Dateiübertragung und die Zusammenarbeit mit iPhones. tutumOS selbst wird für unterstützte Android-Hardware angeboten; Umfang und Kompatibilität der Brücke sind noch offen.
tutumOS basiert auf AOSP. Für geplante Erweiterungen werden etablierte Verfahren und offene Standards wie ML-KEM, C2PA und UnifiedPush betrachtet. Eine Nennung in der Roadmap bedeutet keine bereits implementierte oder unabhängig geprüfte Funktion. Maßgeblich für ein Angebot sind der dokumentierte Produktstand, die unterstützte Hardware und die vereinbarten Leistungen.
Stand: August 2026 · Zeitangaben sind Zielhorizonte — Entwicklungsziele, kein Leistungsversprechen.
tutumOS & betreute Smartphones — was Kunden fragen
Für wen ist tutumOS gedacht?
Funktionieren Banking, Messenger und Office-Apps?
Ist tutumOS mit GrapheneOS gleichzusetzen?
Wie werden Einrichtung und Updates organisiert?
Sind alle Funktionen der Roadmap bereits verfügbar?
Wie starte ich eine Anfrage für tutumOS?
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